Artikelarchiv für die Kategorie "Technik"

Letzte Chance nach einem Festplattencrash

Mir ist in der letzten Woche (mal wieder) eine Festplatte abgeraucht. Das ist natürlich ärgerlich. Betriebssystem neu installieren, Treiber, aktuelle Updates, Anwendungsprogramme etc.; damit kann man dann schon mal ein paar Stunden zubringen, um den Rechner wieder auf dem Stand zu bringen, wie vor dem Crash. Noch ärgerlicher ist es allerdings, wenn auf der defekten Platte noch Daten vorhanden sind, die man unbedingt benötigt, aber in der letzten Zeit nicht an ein Backup gedacht hat.

So auch bei mir. Ich habe natürlich noch versucht auf die die defekte Platte zuzugreifen. Ausgebaut, USB-Adapter dran und an den PC angeschlossen; keine Chance.

Bei mir hat dann folgender Tipp geholfen:

Dreht die Platte einfach mal um und legt sie auf den Kopf.

Dadurch wird der Lesekopf entlastet und mit ein wenig Glück habt ihr wieder Zugriff und könnt eure Daten doch noch retten.

Kleinstrechner MK802 mit Ice Cream Sandwich; gar nicht mal so teuer

Wieder so ein Ding, was man eigentlich nicht braucht, aber unbedingt haben und ausprobieren will: ein fast vollwertiger Rechner im Mini-Gehäuse mit Googles Android-Betriebssystem (Ice Cream Sandwich 4.0):

Die Specs hören sich auch gar nicht so schlecht an:

  • HDMI mit Full HD-Ausgabe
  • 1.5-GHz Allwinner A10-Prozessor
  • 512MB RAM und
  • 4GB Flash-Speicher
  • 3D-Grafik-Prozessor
  • WIFI 802.1b/g/n
  • USB 2.0-Port

Preislich liegt der Stick bei etwa 60 € und kann hier bestellt werden.

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[XBMC] „Eden“ mit direkter Unterstützung für Movie sets

Kennt ihr sicher: ihr habt Film-Serien, die vom Titel her nicht einheitlich benannt sind. Insbesondere bei eingedeutschten Titeln ist das oftmals der Fall. Folge: die Filme werden in der Filmansicht nicht hintereinander aufgeführt.

Beispiel:

  • Lethal Weapon
  • Lethal Weapon 2 – Brennpunkt L.A.
  • Brennpunkt L.A.: Die Profis sind zurück
  • Lethal Weapon 4 – Zwei Profis räumen auf

Um die Filme zusammenhängend zu gruppieren gibt es die Movie sets-Funktion.

Das ist quasi ein Ordner, in den alle Filme der Reihe eingeordnet werden.

Okay. Movie Sets gibt es nicht erst seit Version 11, aber der Umgang mit Movie sets ist mit Veröffentlichung von „Eden“ wesentlich einfacher und direkt in das XBMC eingebunden. Musste man vor Version 11 manuell mit .nfo-Dateien hantieren, reicht es nun eine Option in den Einstellungen zu aktivieren.

Diese Anleitung bezieht sich auf das XBMC in Version 11 (Eden). Weitere Voraussetzung ist der Datenbankmodus sowie die Nutzung des Scrapers The MovieDB.

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[XBMC] Ganz im Stile des neuen Xbox-Dashboards

Das Erscheinungsbild von XBMC kann ja bekanntlich durch Skins angepasst werden. Ein neuer Skin und schon erstrahlt das XBMC in neuem Glanz. Aber welchen Skin nehmen bei der Auswahl. Ich nutze seit kurzem den Skin Xperience1080 von „Black“. Wer auf das neue Xbox-Dashboard oder das Metro-Design von Microsoft steht, für den ist dieser Skin ein Muss.

Der Skin ist zwar noch im Beta-Status, läuft aber auf meinem Windows-Rechner sehr zuverlässig und äußert flüssig. Für das Apple TV 2 ist der Skin leider weniger geeignet. Da merkt man dann doch die beschränkte Leistung der kleinen schwarzen Box.

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[XBMC] Update auf Eden (11.0) steht bereit

Nach über einjähriger Entwicklung steht seit kurzem die neueste Version des XBMC „Eden“ (Version 11.0) zum Download bereit. Wer bereits die Betas oder Release Candidates getestet hat, bringt die finale Version natürlich wenig Neuerungen.

Für Nutzer von Dharma (Version 10) ändert sich jedoch eine Menge, insbesondere unter der Haube. Das Interface bleibt weitgehend unverändert.

Highlights der neuen Version:

XBMC 11.0 Milestones include Addon Rollbacks, vast improvements in Confluence (the default skin), massive speed increases via features like Dirty-region rendering and the new JPEG decoder, a simpler, better library, movie set scraping, additional protocol handling, better networking support, better handling of unencrypted BluRay content and structures, adjustable display refresh rate in OSX (to match the already available feature in Windows and Linux), AirPlay support, an upgraded weather service with geoip lookup, and much, much more.

Das komplette Changelog könnt ihr hier einsehen. Den Download gibt es hier.

[Dropbox] Eure Musikbibliothek überall verfügbar

Dropbox kennt mittlerweile wohl fast jeder, oder? Nochmal kurz erklärt: bei Dropbox gibt es kostenlosen Webspeicherplatz (2 GB) auf den per PC, Smartphone oder Tablet zugegriffen werden kann. Dropbox zeichnet sich dadurch aus, dass Inhalte, die im lokalen Dropbox-Ordner gespeichert werden sofort auf den Webspeicher synchronisiert werden und dadurch auf allen Computern, Smartphones oder Tablets, auf denen der Client installiert ist, immer synchron sind.

Derzeit könnt ihr bei Dropbox zusätzlich zu den kostenlosen 2 GB weitere 5 GB Speicherplatz abgreifen. Ihr müsst dazu lediglich Beta-Tester spielen und das automatische Upload-Feature für Fotos nutzen (hier gibt es dazu eine Anleitung). Und das Schöne: der zusätzliche Speicherplatz bleibt auch künftig kostenlos erhalten.

Mit den zusätzlichen 5 GB kommt man so auf 7 GB Speicherplatz. Was mit so viel Speicherplatz machen? Ich habe in diesem oder diesem Artikel ja schon einige Möglichkeiten gezeigt. Aber ich habe noch eine interessante für euch.

Habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, eure Musikbibliothek in die Dropbox zu verschieben? So habt ihr (fast) überall Zugriff auf die Songs und sofern ihr mehrere Computer nutzt, eine synchrone Musikbibliothek. Ist doch klasse, wenn man zuhause und auf dem Büro-PC auf die gleiche Musik zugreifen kann, oder?

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[Motorola Xoom] Ice Cream Sandwich erst im 2. Quartal

Motorola hat nun für seine Androidgeräte bekanntgegeben, ob und wann welches Gerät das Update auf die neueste Android-Version 4, auch Ice Cream Sandwich genannt, erhält. Wie ihr in der folgenden Übersicht sehen könnt, ist das europäische Xoom erst im 2. Quartal 2012 an der Reihe, während das (baugleiche) US-Modell das Update bereits seit einiger Zeit bekommen hat.

Warum? Keine Ahnung.

[iTunes] Umzug inklusive Datenbank auf neuen Rechner

Was macht ihr eigentlich mit eurer iTunes-Datenbank, wenn ihr euch einen neuen Rechner zulegt oder das Betriebssystem neu installiert? Die mühsam zusammengebauten Wiedergabelisten, die Bewertungen, etc.. Alles verloren? Nein, natürlich nicht. Ein Umzug von iTunes ist leichter als vielleicht gedacht.

Natürlich gibt es für diesen Fall einige Tools, die zum Teil auch kostenlos erhältlich sind. Aber dafür extra ein Programm installieren? Muss nicht sein. Ich zeige hier, wie ihr die vorhandene Datenbank auf einen neuen Rechner bzw. ein neues Betriebssystem migriert.

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Austauschprogramm für iPod nano der 1. Generation

Wer noch einen iPod nano der 1. Generation sein eigen nennt, sollte mal kurz aufhorchen. Apple hat bei den mittlerweile fast 6 Jahre alten Geräte ein Problem mit dem Akku festgestellt. Diese können sich in sehr seltenen Fällen überhitzen und im schlimmsten Fall sogar in Brand geraten. Apple rät daher, diese erste Generation des iPod nano nicht mehr zu verwenden und bietet an, die betroffenen Geräte kostenlos bei Apple gegen Ersatzgeräte einzutauschen.

1. Generation, das waren diese hier:

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[Galaxy S2] Screenshots erstellen

Seit kurzem ist ein Samsung Galaxy S2 mein ständiger Begleiter. Mein iPhone habe ich erstmal in den Ruhestand geschickt um das S2 ausgiebig testen zu können. Bisher bin ich mehr als zufrieden, ist wirklich ein feines Gerät. Ich freue mich schon auf die neue Android Version ‚Ice Cream Sandwich‘, welche für das 1. Quartal 2012 angekündigt ist.

Für mich eine ganz wichtige Funktion: Screenshots erstellen.

Mit dem Galaxy S2 ist das wirklich ganz einfach. Drückt und haltet die Home-Taste gedrückt und drückt währenddessen kurz auf die Power-Taste. Der Screenshot ist erstelle, wenn sich der Bildschirm kurz verändert und ihr das typische Foto-Geräusch hört.

Genauso geht’s auch auf dem iPad. Wer hat da wohl von wem abgekupfert?

Nun ja. Die Screenshots findet ihr anschließend in der Galerie, von wo aus ihr diese beispielsweise per Mail versenden könnt. Es wird die native Auflösung von 480 x 800 Pixeln verwendet.

Darf ich mal fragen, warum die Funktion bei vielen Android-Geräten von den Herstellern deaktiviert wird?